Der Erwerb und Genuss von körperlichem Wohlbefinden, geistiger Ruhe und spirituellen Frieden sind unbezahlbar für ihre Besitzer.

J.Pilates 1939

Die sechs Prinzipien

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I Das Zentrieren der Kraft: Die Bewegung des Körpers sollte vom Zentrum der Kraft und der Energie gesteuert werden. Die Schwerpunkte sind hierbei der Bauch, der untere Rücken und das Gesäß.

II Die Konzentration: Der Geist formt den Körper, wobei das Integrieren von Intelligenz, Intuition, Vorstellungs- und Erinnerungsvermögen sowie der Willenskraft eine zentrale Rolle spielen.

III Die Kontrolle: Durch entspannte Konzentration während der Übungen gelingt es, alte disharmonische Bewegungsmuster zu überwinden.

IV Die Präzision: Qualität statt Quantität bestimmt den Ablauf der Übungen. Diese werden lediglich 5 – 10 mal wiederholt, wobei auf Details Wert gelegt wird, damit aus jeder Übung der optimale Gewinn gezogen werden kann.

V Die Atmung: Sie wird dem Rhythmus der Übungen angepasst. Zum Zeitpunkt der größten Anstrengung während einer Übung wird eingeatmet, um sauerstoffreiche Luft zu den Muskeln zu führen. Beim Ausatmen wird die größtmögliche Menge an verbrauchter Luft abgegeben.

VI Der Bewegungsfluss: Die Übergänge zwischen den Übungen sind so ausgerichtet, dass der Bewegungsfluss der gesamten Trainingseinheit nicht unterbrochen wird.

Animierte Geschichte des J. Pilates